Jäger engagieren sich sozial
Drei Hegeringe im Bezirk St. Veit haben kürzlich die Palliativstation des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder in St. Veit/Glan mit einer großzügigen Spende unterstützt.
Die Palliativstation des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder hat sich zum Ziel gesetzt, den letzten Lebensabschnitt der Patient:innen so würdevoll und angenehm wie möglich zu gestalten. Neben der Schmerztherapie legen die Fachleute besonderen Wert auf die Verbesserung der Lebensqualität der Betroffenen und ihrer Angehörigen.

2.000 Euro Spende an die Palliativstation: Jagd ist Freude, Jagd ist Verantwortung – auch soziale Verantwortung. Spendenübergabe der Hegeringe Kappel am Krappfeld (Hegeringleiter Karl Prasser), Meiselding-Mölbling (Hegeringleiter Wolfgang Kogler) und Althofen-Guttaring-Hüttenberg (Hegeringleiter Peter Ratheiser).
v.l.n.r: Wolfgang Kogler, Karl Prasser, Prim. Priv.-Doz. Dr. Michael Zink, D.E.A.A., Eduard Hartl, Peter Ratheiser, Stationsleitung DGKP Ursula Omelko und Herbert Pirolt
Das mobile Palliativteam: Begleitung in vertrauter Umgebung
Seit über 20 Jahren ergänzt das Krankenhaus die stationäre Versorgung auf der Station „Johannes von Gott“ durch mobile Palliativbetreuung vor Ort. Von Montag bis Freitag ist das mobile Palliativteam in der Region unterwegs, um Menschen in ihrem gewohnten Umfeld – zu Hause oder in Pflegeeinrichtungen – individuell zu betreuen. Das Team besteht aus erfahrenen Fachleuten, die direkt zu den Patient:innen kommen, um eine professionelle, ganzheitliche Begleitung sicherzustellen.
Vor wenigen Tagen fand auf der Palliativstation eine würdevolle Spendenübergabe statt. Organisiert wurde die Unterstützung von den Hegeringen Kappel am Krappfeld (Hegeringleiter Karl Prasser), Meiselding-Mölbling (Hegeringleiter Wolfgang Kogler) sowie Althofen-Guttaring-Hüttenberg (Hegeringleiter Peter Ratheiser).
Prim. Priv.-Doz. Dr. Michael Zink, D.E.A.A., Vorstand der Abteilung für Anästhesiologie und Intensivmedizin, nahm den symbolischen Spendenscheck in Höhe von 2.000 Euro dankend entgegen. „Der 46. Krappfelder Jägerball in Althofen war wieder ein großer Erfolg. Die Erlöse einer Tombola, an der zahlreiche Besucher:innen teilnahmen, werden nun stolz an die Palliativstation übergeben“, erklärt Peter Ratheiser.
Mit ihrer Unterstützung möchten die Jäger:innen dazu beitragen, die Betreuung und Versorgung in palliativen Lebensphasen weiter zu verbessern. „Gerade im mobilen Palliativsetting ist es uns ein Anliegen, dass Angehörige und Patient:innen jederzeit Unterstützung erhalten – sei es bei Fragen zu Medikamenten oder Begleitsymptomen“, so Prim. Priv.-Doz. Dr. Michael Zink, D.E.A.A., Vorstand der Abteilung für Anästhesiologie und Intensivmedizin, der die Palliativstation angehört. Die Spende wird vor allem in die Erweiterung der Ausstattung sowie in die Fort- und Weiterbildung der speziell ausgebildeten Palliativmitarbeitenden investiert.
Bei dem Besuch auf der Palliativstation betonten die Vertreter der Jägerschaft die Bedeutung ihrer sozialen Verantwortung: „Wir wissen, dass auch immer wieder Jäger:innen auf der Station oder mobil bestens betreut werden. Hinter den persönlichen Schicksalen stehen oft bewegende Geschichten, die uns zum Nachdenken bringen. Deshalb legen wir großen Wert auf eine Vor-Ort-Unterstützung und soziales Engagement“, ergänzt Hegeringleiter Karl Prasser.
Positives öffentliches Bild & aktives Engagement
Die Jäger:innen im Bezirk sind sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst und engagieren sich aktiv dafür, das positive Bild ihrer Gemeinschaft zu stärken. „Über die Jahre haben wir viel Gutes für die Region getan – sei es bei Naturprojekten, im Umweltschutz oder bei sozialen Initiativen“, erklärt Ratheiser.
Bei der Übergabe der Spende ging es nicht nur um finanzielle Unterstützung, sondern vor allem um das Zeichen eines starken Miteinanders. Die Spende steht für soziales Engagement, Verantwortungsbewusstsein und die enge Verbundenheit zur Bevölkerung.