Tuesday 22. May 2012

Inhalt:

Cheers-Studie

 

In der Beschulung hochgradig hörgeschädigter und gehörloser Schulkinder zeichnen sich in den letzten Jahren bedeutsame neue Entwicklungen ab. Hierzu zählt insbesondere eine deutlich zunehmende Integration dieser Kinder in Regelklassen verbunden mit einer Abnahme der Schülerzahl in den spezifischen Hörgeschädigtenschulen bis hin zur Auflösung derselben. Weiters ergeben sich auf Grund einer zur Regel werdenden Cochlearimplantation gehörloser Kinder auch neue und veränderte Bedürfnisse. Andererseits bestehen Modelle einer "umgekehrten Integration" hörender Kinder in Klassen der Landeslehranstalt der Hör- und Sehbildung wie auch bilinguale Ansätze. Hierbei liegen uns keine wissenschaftlich abgesicherten und umfassenden epidemiologischen Daten zur Gesamtentwicklung der Kinder unter unterschiedlichen Rahmenbedingungen vor.

 

Das Hauptziel der auf über zwei Jahre angelegten Studie stellt die Verbesserung der schulischen Situation von Kindern mit Hörbeeinträchtigungen in Oberösterreich dar. Den Ausgangspunkt dafür bildet eine genaue Erhebung des individuellen Entwicklungsstandes und der derzeitigen Chancen und Möglichkeiten der Kinder in den verschiedenen  Beschulungsformen. Dazu gehören die Landeslehranstalt für Hör- und Sehbildung Linz, sowie weitere Formen der Intergration in Regelschulen.

 

Hier erfahren Sie mehr über die Cheers-Studie!

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