Coelestin-Opitz-Preise 2026: Drei Preisträger ausgezeichnet
Der feierliche Abend wurde live von TV Noe übertragen, und die musikalische Gestaltung des Abends übernahmen Schüler der Musikschule für Orgel in Brünn.
Die Preisträger 2026 sind:
- Petr Šůcha, der sich bereits seit vielen Jahren für Obdachlose und Kranke im Stadtbezirk Prag 2 einsetzt und seine Arbeit mit großem Engagement, Menschlichkeit und offenem Herzen verrichtet.
- die Organisation SIRIRI o.p.s., die Menschen in der Zentralafrikanischen Republik durch Projekte unterstützt, die auf die Verbesserung der Gesundheitsversorgung, die Förderung der Bildung und die Verbesserung der Lebensbedingungen der lokalen Bevölkerung abzielen.
- Tomáš Studeník, Innovator und Vermittler neuer Technologien, der unter anderem durch das Projekt "Caelestinus" Experten, Forscher und Start-ups miteinander vernetzt, um innovative Lösungen zur Verbesserung der Prävention, Diagnose und Behandlung von Krankheiten zu entwickeln.
Coelestin Opitz – Wegbereiter der modernen Anästhesie
Namensgeber der Auszeichnung ist der Barmherzige Bruder Frater Coelestin Opitz (1810–1866), der als einer der Wegbereiter der modernen Anästhesie gilt. Er wirkte in einer Zeit, in der die Entdeckung der betäubenden Wirkung von Äther und die Einführung von Chloroform die Chirurgie grundlegend veränderten. Operationen unter Vollnarkose eröffneten völlig neue Möglichkeiten der medizinischen Behandlung.
Nach den Aufzeichnungen von Frater Johannes de Deo Sobel, der rund zwanzig Jahre später ebenfalls als Oberarzt in Prag tätig war, soll Coelestin Opitz als Erster in der damaligen österreichischen Monarchie eine Operation unter Vollnarkose durchgeführt haben.