
Gute Versorgung darf niemanden übersehen
Ein Gesundheitssystem muss auch jene Menschen erreichen, deren Bedürfnisse sich nicht mit Standardlösungen abdecken lassen. Darüber sprechen Provinzial Rudolf Knopp und Gesamtleiter Mag. Peter Ausweger im Interview mit dem Magazin PERISKOP. Ihre zentrale Botschaft: Effiziente Strukturen und medizinische Spitzenleistungen müssen mit dem Blick auf den einzelnen Menschen verbunden bleiben.
Angebote für gehörlose oder obdachlose Menschen zeigen, wie wichtig unterschiedliche Zugänge zur Versorgung sind. Auch nach einem Krankenhausaufenthalt braucht es passende Lösungen: Wer keine hoch spezialisierte Behandlung mehr benötigt, kommt zu Hause nicht immer schon allein zurecht. Provinzial Rudolf Knopp und Gesamtleiter Mag. Ausweger sprechen sich deshalb für besser abgestimmte Versorgungsangebote und verlässliche Übergänge aus. Zur guten Versorgung gehört für Provinzial Rudolf Knopp außerdem, Patient:innen dabei zu unterstützen, medizinische Informationen zu verstehen und selbstbestimmte Entscheidungen zu treffen.
Weitere Themen des Gesprächs sind Prävention, die Begleitung chronisch erkrankter Menschen und die Frage, wie bessere Abläufe vorhandene Ressourcen wirksamer nutzbar machen. Neue Möglichkeiten eröffnet auch der Austausch innerhalb der Ordensprovinz Europa Mitte: Erfolgreiche Versorgungsmodelle sollen über Ländergrenzen hinweg bekannt gemacht und an die Bedingungen anderer Standorte angepasst werden.
Download:
Das vollständige Interview „Die 20 Prozent nicht vergessen“ aus PERISKOP steht hier als PDF zum Download bereit.