Tag des geweihten Lebens: Ordensleben ist Licht für die Welt
Der „Tag des geweihten Lebens“ wurde 1997 von Papst Johannes Paul II. eingeführt. „An diesem Tag wollen wir im Namen der Österreichischen Ordenskonferenz Ihnen und euch allen danken, die ihr jeden Tag neu versucht, diese Berufung, euer geistliches Leben, zu leben und mit Leben zu erfüllen. Die ihr versucht, durch diese Gelübde in der Freiheit und in der Liebe zu Gott und den Menschen immer zu wachsen“, richtet die ÖOK-Vorsitzende Sr. Franziska Madl ihren Dank an alle Ordensleute.
„Gelübde wollen uns freimachen.“
„Wir wissen, dass wir durch dieses Licht, das unser Leben repräsentieren soll, die Herrlichkeit, die Größe und die Liebe Gottes in der Welt zeigen sollen“, sagt Propst Anton Höslinger überzeugt. Das Ordensleben werde aber auch immer ein Zeichen sein, dem widersprochen wird. Laut Sr. Franziska Madl sind die Gelübde auf den ersten Blick ein solches Zeichen, dem widersprochen werden kann. „Armut, Ehelosigkeit und Gehorsam – das klingt auf den ersten Blick einschränkend und unfrei machend. Unsere Gelübde wollen aber genau das Gegenteil. Sie wollen uns frei machen von uns selbst, für ein Leben ganz für Gott und im Dienst an unseren Mitmenschen“, erklärt sie.
Zum „Tag des geweihten Lebens“ wenden sich die beiden Vorsitzenden der Österreichischen Ordenskonferenz, Sr. Franziska Madl und Propst Anton Höslinger, in einer Videobotschaft an die Ordensleute.