Ordensspitäler ziehen Bilanz über das Jahr 2025
Die aktuellen Kennzahlen verdeutlichen die zentrale Bedeutung der Ordensspitäler für die Gesundheitsversorgung in Wien. Insgesamt wurden im Jahr 2025 120.341 Patient:innen stationär aufgenommen sowie 359.980 ambulant betreut. Damit entfällt rechnerisch rund jede:r dritte stationäre:r Patient:in in Wien auf eines dieser Häuser. Zusätzlich wurden 58.924 operative Eingriffe durchgeführt sowie 11.590 Akut-Rettungszufahrten verzeichnet.
Die Versorgung basiert auf dem engagierten Einsatz von insgesamt 5.507 Mitarbeitenden aus 70 Nationen, davon 73 Prozent Frauen. Darüber hinaus befinden sich 274 Jungmediziner:innen in fachärztlicher Ausbildung, während 259 Personen im vergangenen Jahr eine Pflegeausbildung begonnen haben.
Im Rahmen der Pressekonferenz wurde zudem auf aktuelle Herausforderungen im Gesundheitssystem eingegangen, darunter Fragen rund um die Versorgung von Gastpatient:innen sowie strukturelle Anpassungen im stationären und ambulanten Bereich. Ein klarer Trend zeigt sich in der Versorgungsentwicklung: Während der stationäre Bereich insgesamt stabil bleibt, wächst der ambulante Bereich je nach Haus deutlich. Gleichzeitig ist die durchschnittliche Verweildauer in den vergangenen Jahren kontinuierlich gesunken, ein Zeichen für medizinischen Fortschritt und optimierte Behandlungsabläufe.
Die Ordensspitäler setzen dabei weiterhin auf Qualität, Innovation und Zusammenarbeit, um die Gesundheitsversorgung nachhaltig weiterzuentwickeln. Auch das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Wien wird diesen Weg konsequent fortsetzen und seine Rolle als verlässlicher Partner im Wiener Gesundheitswesen weiter stärken.

Martin Steiner (Franziskus Spital), Günter Pacher (Barmherzige Brüder), Heinrich Resch (Sprecherder Ordensspitäler)
und David Pötz (Vinzenz Kliniken Wien) - Bild: Jana Madzigon