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Inhalt:

ANALFISTEL

 

1. Was ist eine Analfistel und wie häufig tritt sie auf?
Dies ist ein Gang oder Tunnel, der sich von einer Drüse im Afterbereich (innere Fistelöffnung) nach außen erstreckt und dort durch die Haut austritt (äußere Fistelöffnung). Solch eine Fistel verbleibt meist, nachdem ein Abszess nicht vollständig ausheilt und wird daher auch als chronische Form eines Abszesses bezeichnet.
 

Die verschiedenen Arten von Fisteln werden nach ihrer Lage zum Schließmuskel eingeteilt. Manche Gänge laufen lediglich unter der Haut, ohne den Schließmuskelapparat zu betreffen. Andere durchdringen aber den äußeren oder den inneren Schließmuskel. Wieder andere haben komplexe Verläufe, verzweigen sich, enden blind oder steigen hoch in das Becken auf. Diese Formen sind in Bezug auf Abklärung und Behandlung anspruchsvoller.

2. Welche Symtome können auftreten?
Wenn Sie eine kleine Pore neben dem After bemerkt haben aus der sich über längere Zeit Sekret entleert, so leiden Sie vielleicht unter einer sogenannten Analfistel. Manchmal lässt sich neben dem After ein derber Strang tasten der wechselnd starke Schmerzen oder ein Druckgefühl auslöst.
 

3. Welche Diagnostik setzen wir ein?
Zunächst ist es wichtig eine detaillierte Krankengeschichte zu erheben. Wichtige Fragen sind beispielsweise: Wie lange bestehen die Beschwerden bereits? Wurden bereits Operationen durchgeführt? Bestehen Grunderkrankungen die Fistel begünstigen oder auslösen können?
 

Zur genauen Beurteilung de Fistel ist dann eine klinische Untersuchung notwendig: Zunächst sieht man sich die betroffene Stelle an. Gibt es eine äußere Fistelöffnung? Zeigen sich Einziehungen, Rötungen oder Schwellungen? Durch die anschließende Fingeruntersuchung lassen sich strangförmige Verhärtungen tasten, eventuell tritt auf Druck Sekret aus. Auch die Beziehung zu den Schließmuskeln kann so grob beurteilt werden. All dies sind wertvolle Informationen, welche durch die weitere apparative Abklärung durch Ultraschall oder Magnetresonanz ergänzt werden. Fisteln zeigen eine erstaunliche Vielfalt im Verlauf und so müssen oft mehrere verschiedene Verfahren zur Abklärung herangezogen werden.

4. Welche Therapien kommen zum Einsatz?
Zur Behandlung der Analfisteln kommen verschiedenste operative Verfahren zur Anwendung. Alle diese Methoden haben leider ein Problem gemeinsam: Die Fistelgänge können sich nach Monaten oder Jahren neuerlich ausbilden. Man geht trotz aller Präzision und Innovation in der Behandlung immer noch von einem Risiko für das neuerliche Auftreten (sog. Rezidiv) von über 50% aus.
 

In unserem Krankenhaus werden individuell auf die Patientin/den Patienten abgestimmt verschiedene operative Verfahren angewandt:

  • 1. Fistelarmierung:
    Als erster Schritt wird der Fistelgang oft mit einem Silikonband angeschlungen. Das bedeutet: über die äußere Öffnung wird der Gang mit einer Metallsonde aufgeladen und dann eine Silikondrainage von der äußeren Öffnung durch den Gang bis zur inneren Öffnung durchgezogen. Die beiden Enden werden miteinander verbunden - es entsteht eine Schlinge. Diese Schlinge leitet Sekret nach außen ab, die akute Phase kann überbrückt werden und es kommt zu einer Stabilisierung des Befundes, oft kommt der Fistelgang an die Oberfläche und kann so später leichter behandelt werden. Die Schlinge wird über viele Wochen belassen, erst danach erfolgt die endgültige Sanierung der Fistel.
     
  • 2. Fistulotomie (Fistelspaltung):
    Wenn kein oder nur sehr wenig Schließmuskel beteiligt ist, kann eine Fistelspaltung durchgeführt werden. Dabei wird die Fistel auf eine Metallsonde aufgeladen und gespalten. Aus dem Tunnel wird somit eine Rinne. Diese wird anschließend gesäubert uns soll nun offen ausheilen.
     
  • 3. Fistulektomie:
    Bei den Lappen- („Flap“) Techniken wird ein Teil der Wand des Enddarms gehoben um die innere Fistelöffnung zu verschließen und mit ausreichend gesundem Gewebe zu unterfüttern. Der Fistelgang selbst wird entfernt.
     
  • 4. LIFT „Ligation of Intersphincteric Fistula Tract“:
    Bei diesem Verfahren wird ein kleiner bogenförmiger Hautschnitt knapp am After gesetzt und dann zwischen äußerem und innerem Schließmuskel der Fistelgang aufgesucht. Dort wird dieser Gang unterbunden. Der noch verbleibende Gang nach außen wird gesäubert und soll danach ausheilen.
     
  • 5. Nachsorge und Prognose
    Eine Fistel schränkt durch Nässen und immer wieder auftretenden Sekretstau mit Schmerzen die Lebensqualität deutlich ein. Eine erfolgreiche Behandlung ist möglich, erfordert aber häufig Geduld. Es handelt sich aber prinzipiell um eine gutartige Erkrankung. Trotz aller Expertise kommt es aber bei zumindest einem Drittel der PatientInnen zu einem Rezidiv - das bedeutet es bildet sich wieder ein Fistelgang.

 

Terminvereinbarung
Unser Zentrales Belegungsmanagement nimmt gerne alle Ihre Terminanfragen entgegen.

 

Montag bis Freitag, 07.30 - 14.30 Uhr

Telefon: +43 316 7067 15815 

 

termin@bbgraz.aT

 


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