Interdisziplinäres Schmerzmanagement bei den Barmherzigen Brüdern in Wien
„Individualität und Lebensqualität"
Schmerz hat viele Dimensionen, darin sind sich die Mediziner der Barmherzigen Brüder einig. Deshalb wählen sie auch grundsätzlich den interdisziplinären diagnostischen und therapeutischen Zugang. Umfassende Schmerztherapie beginnt mit dem Arzt-Patienten-Gespräch. Dabei wird nicht nur der Schmerz genau lokalisiert, sondern auch definiert und diagnostiziert. Im nächsten Schritt geht es um die richtige Problemlösung. Individualität und auf die Patienten zugeschnittene Lösungsansätze sind bei einer nachhaltigen und langfristigen Schmerztherapie von zentraler Bedeutung.
Je nach Erkrankung werden die Patienten im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Wien primär in fünf verschiedenen Abteilungen behandelt: in der Anästhesie, der Radiologie, der Neurologie, der Internen Medizin und der Physikalischen Medizin. Darüber hinaus wird im Bedarfsfall natürlich auch von den übrigen Abteilungen wie Chirurgie, HNO, Urologie, Gynäkologie und Augenheilkunde fachspezifische Schmerztherapie und -analyse angeboten. Die grundsätzliche Aufteilung gestaltet sich folgendermaßen: Osteoporose und Palliativmedizin sind ein internistischer Schwerpunkt, neurologische Schmerzerkrankungen werden von der Neurologischen Abteilung, allgemeine Schmerzerkrankungen bzw. -zustände von der Abteilung für Anästhesie behandelt. Minimal-invasive Therapien werden vor allem von der Abteilung für Radiologie und Nuklearmedizin sowie rehabilitative Behandlungen vom Institut für Physikalische Medizin durchgeführt.

Die interdisziplinäre Schmerztherapie der Barmherzigen Brüder sieht und betreut den Patienten in seiner Gesamtheit. Die Erreichung von mehr Lebensqualität durch Schmerzreduktion und Schmerzfreiheit steht im Mittelpunkt medizinischen Leistungen und Bemühungen.
Video zur interdisziplinären Schmerzbehandlung im Wiener Krankenhaus der Barmherzigen Brüder
Zuletzt präsentierte das Wiener Krankenhaus der Barmherzigen Brüder seine Leistungen am 3. Wiener Schmerztag im April 2009. Den Artikel und Bildmaterial zu dieser Veranstaltung finden sie hier.