Erste 50 Patient:innen erfolgreich operiert
Die Allgemeinchirurgie unseres Elisabethinen-Krankenhauses Klagenfurt wendet seit gut einem Jahr eine innovative Operationsmethode an, die nahezu narbenfreies Operieren von Leistenbrüchen (Hernien) ermöglicht. Damit ist das Elisabethinen-Krankenhaus die erste Einrichtung in Österreich, die diese Technik routinemäßig in der Chirurgie einsetzt. Bereits die ersten 50 Patient:innen konnten erfolgreich operiert werden.
Am Hernien-Kompetenzzentrum des Hauses kommt die sogenannte Minimal Incision Laparoscopic Surgery (MILS) TAPP-Methode zum Einsatz. Diese moderne Technik stellt einen bedeutenden Fortschritt in der Hernienchirurgie dar und trägt wesentlich zur nachhaltigen Verbesserung der Lebensqualität der Patient:innen bei.
Durch den extrem kleinen Zugang von nur 2,9 Millimetern werden größere Schnitte vermieden. Damit sinken nicht nur potenzielle Risiken, auch sichtbare Narben am Bauch bleiben weitgehend aus – ein Aspekt, der für viele Patient:innen von großer Bedeutung ist.
„Viele erleben die postoperative Phase als nahezu schmerzfrei und können deutlich schneller in ihren Alltag zurückkehren. Davon profitieren besonders sportlich aktive Menschen“, erklärt Dr. Andreas Grün, Leitender Oberarzt der Chirurgie.
Das große Interesse an dieser Innovation zeigt sich auch medial: KT1 Fernsehen bat OA Dr. Andreas Grün, Leitenden Oberarzt der Chirurgie, zum Interview.
Erfüllung der UN Sustainable Development Goals (SDG)
Mit den Bemühungen rund um das Thema „Hernien-Kompetenzzentrum“ trägt das Elisabethinen-Krankenhaus Klagenfurt auch zu einem 3 der insgesamt 17 „Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen bis 2030“ (SDGs) bei. Diese definieren das Erreichen von globalen und nachhaltigen Zielen.

Ziel 3 Ein gesundes Leben für alle Menschen jeden Alters gewährleisten und ihr Wohlergehen fördern

Ziel 4
Hochwertige Bildung

Ziel 17
Umsetzungsmittel stärken und die Globale Partnerschaft für nachhaltige Entwicklung mit neuem Leben erfüllen
