Live aus dem OP-Saal in 17 Länder
Was vor wenigen Monaten mit ersten internationalen Live-Operationen aus dem OP-Saal des Elisabethinen-Krankenhauses Klagenfurt begann, entwickelt sich zunehmend zu einer weltweiten Ausbildungsplattform für moderne Hernienchirurgie. Immer mehr Chirurg:innen aus Europa, Afrika, Asien und Südamerika verfolgen Eingriffe aus Klagenfurt in Echtzeit, tauschen sich direkt mit dem OP-Team aus und lernen moderne minimalinvasive Operationstechniken aus Kärnten kennen.
Mit OA Dr. Andreas Grün, Leiter der Allgemeinchirurgie am Elisabethinen-Krankenhaus Klagenfurt, verfügt die internationale Ausbildungsplattform LiSTO.academy nun offiziell über einen weiteren Trainer aus Österreich. Gemeinsam mit dem Medizintechnikunternehmen Gimmi GmbH fand kürzlich bereits der erste internationale Kick-off-Workshop statt. Künftig werden vom Elisabethinen-Krankenhaus Klagenfurt aus internationale Trainings und Schulungen zur Anwendung moderner Hernienimplantate und mikroinvasiver Operationsinstrumente angeboten.
Das internationale Interesse daran wächst kontinuierlich: Bereits bei den ersten Live-Schulungen nahmen Chirurg:innen aus Deutschland, Frankreich, Polen, Südafrika, Indien, Peru, Algerien oder Kambodscha teil. Bei den jüngsten Trainings verfolgten Teilnehmer:innen aus Ägypten, Argentinien, Mexiko, Malaysia und Vietnam die Eingriffe und Fachschulungen direkt aus dem Klagenfurter OP-Saal. In Summe waren es
Teilnehmer:innen aus 17 Ländern.
Wissenstransfer aus Klagenfurt in die Welt
Im Mittelpunkt steht die sogenannte MILS-TAPP-Technik – eine besonders schonende Form der minimalinvasiven Leistenbruchchirurgie.
Durch den Einsatz extrem feiner Instrumente wird das operative Trauma deutlich reduziert. Für Patient:innen bedeutet das weniger Schmerzen, kleinere Narben und eine raschere Erholung nach dem Eingriff.
Während in Klagenfurt operiert wird, können internationale Spezialist:innen die Eingriffe live mitverfolgen, Fragen stellen und operative Details direkt mit dem OP-Team besprechen. Der fachliche Austausch erfolgt in Echtzeit und macht die Schulungen besonders praxisnah. „Der direkte Austausch während der Live-Operationen ermöglicht einen intensiven Wissenstransfer. Dass Kolleginnen und Kollegen aus unterschiedlichen Teilen der Welt bei Eingriffen aus Klagenfurt mitlernen, zeigt die internationale Bedeutung moderner minimalinvasiver Chirurgie“, erklärt OA Dr. Andreas Grün.
Als einziges Krankenhaus in Kärnten ist das Elisabethinen-Krankenhaus Klagenfurt Teil der international vernetzten LiSTO.academy. Damit etabliert sich das Haus zunehmend als internationaler Ausbildungsstandort für moderne und besonders schonende Operationsmethoden.
Als zertifiziertes Hernien-Kompetenzzentrum setzt das Elisabethinen-Krankenhaus Klagenfurt auf besonders schonende OP-Methoden. Die moderne MILS-TAPP-Technik ermöglicht durch extrem feine Instrumente weniger Schmerzen, kleinere Narben und eine raschere Erholung nach Leistenbruchoperationen.

Live aus dem OP-Saal des Elisabethinen-Krankenhauses Klagenfurt: Chirurg:innen aus 17 Ländern verfolgten die minimalinvasive Leistenbruchoperation von OA Dr. Andreas Grün und seinem Team in Echtzeit.

ERFÜLLUNG DER UN-SUSTAINABLE-DEVELOPMENT-GOALS (SDG)
Mit den Bemühungen rund um die „Hernien-Chirurgie und Schulung von Chirurg:innen“ trägt das Elisabethinen-Krankenhaus Klagenfurt auch zu 8 der insgesamt 17 „Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen bis 2030“ (SDGs) bei. Diese definieren das Erreichen von globalen und nachhaltigen Zielen.

Ziel 3 Ein gesundes Leben für alle Menschen jeden Alters gewährleisten und ihr Wohlergehen fördern.

Ziel 4: Inklusive, gleichberechtigte und hochwertige Bildung gewährleisten und Möglichkeiten des lebenslangen Lernens für alle fördern.

Ziel 17 Umsetzungsmittel stärken und die Globale Partnerschaft für nachhaltige Entwicklung mit neuem Leben erfüllen.
