Zwei neue Computertomographen (CT) im Einsatz
In der Radiologie wurden zwei neue CT-Geräte in Betrieb genommen: Ein Gerät kommt in der Unfallambulanz zum Einsatz und ein hochmodernes Photon-Counting-CT (PCCT) im Zentralröntgen.
Die neue Technologie ermöglicht eine deutlich schnellere Bilddarstellung und -verarbeitung bei gleichzeitig spürbar reduzierter Strahlenbelastung. Diagnosen können dadurch noch rascher und präziser gestellt werden.
Meilenstein: Photon-Counting-Technologie
Besonders zukunftsweisend ist die Einführung der sogenannten Photon-Counting-Technologie. Das Photon-Counting-CT, das seit Februar im Zentralröntgen im Einsatz ist, eröffnet neue diagnostische Möglichkeiten.
Prim. Dr. Martin Wehrschütz, Vorstand der Radiologie, erklärt: „Mit der neuen Technologie kann bei vielen Herzpatientinnen und -patienten eine koronare Herzerkrankung zuverlässig abgeklärt beziehungsweise ausgeschlossen werden. Dadurch lassen sich invasive Eingriffe im Herzkatheterlabor häufig vermeiden. Die Risiken für unsere Patientinnen und Patienten können so deutlich reduziert werden.“
Im Gegensatz zu herkömmlichen CT-Geräten wandelt das Photon-Counting-CT einzelne Röntgenphotonen direkt in elektrische Signale um und zählt diese. Dadurch wird eine besonders hochpräzise Bildgebung bei geringerer Strahlendosis ermöglicht. Selbst kleinste anatomische Strukturen können detailliert dargestellt werden.
Die Vorteile auf einen Blick
- Höhere Bildqualität bei reduzierter Strahlenbelastung
- Präzisere Diagnosen und schnellere Entscheidungsfindung
- Optimierte Abläufe durch KI-gestützte Prozesse