Medizinisches Simulationszentrum erfolgreich rezertifiziert
Seit dem Start im Jänner 2021 bietet das Zentrum strukturierte Trainings für Notfallsituationen und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Patient:innensicherheit.
Die regelmäßige Überprüfung erfolgt durch die Österreichische Gesellschaft für Anästhesiologie, Reanimation und Intensivmedizin (ÖGARI). Die unabhängige Fachgesellschaft bestätigt erneut die hohe Qualität und Professionalität der Trainingsprogramme in Eisenstadt.
„Die interdisziplinären Simulationstrainings ermöglichen es, komplexe Notfallszenarien realitätsnah zu üben und dadurch das Sicherheitsniveau in der Patient:innenversorgung erheblich zu steigern“, betont der Ärztliche Direktor des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder Eisenstadt, Prim. Dr. Martin Wehrschütz.
Fokus auf Patient:innensicherheit und Teamarbeit
Simulationstrainings sind ein zentraler Bestandteil moderner medizinischer Ausbildung. Sie ermöglichen es, Notfälle unter realitätsnahen Bedingungen zu trainieren und im Ernstfall sicher zu handeln.
Hintergrund ist unter anderem, dass laut WHO rund 75 bis 80 Prozent unerwünschter Ereignisse in der Medizin auf menschliche Fehler zurückzuführen sind.
Das BBSZE setzt dabei gezielt auf interdisziplinäre Zusammenarbeit. Für Teams werden maßgeschneiderte Szenarien entwickelt, wie beispielsweise die Versorgung von Neugeborenen-Notfällen. Zweimal jährlich finden zudem umfangreiche Trainingsprojekte statt, darunter ein mehrtägiges Schockraumtraining.
Neu im Programm ist ein Simulationstraining mit dem Da-Vinci-Operationsroboter – ein in Österreich einzigartiges Angebot.
Breites, interdisziplinäres Trainerteam
Das Trainerteam des Simulationszentrums ist breit aufgestellt und wird von den Notärzten OA Dr. Robert Czaher und OA Dr. Florian Pundy geleitet.
Mitwirkende sind Ärzt:innen in Ausbildung, Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegepersonen aus ZAE, Anästhesie und Intensivpflege sowie Fachärzt:innen aus den Bereichen HNO, Gynäkologie, Kinderheilkunde, Anästhesie und Intensivmedizin sowie Allgemeinmedizin. ). Jenen Mitarbeitenden wird die Möglichkeit geboten auch an internationalen Fortbildungen, etwa in Deutschland und der Schweiz, teilzunehmen.
