Schwestern vom hl. Joseph von Tarbes

In unserem Krankenhaus sind neben den Barmherzigen Brüdern und den Schwestern vom Göttlichen Erlöser auch Kongregationen mit geistlichen Schwestern aus Indien vertreten. Eine Schwesterngmeinschaft aus Indien sind die Schwestern vom hl. Joseph von Tarbes.

 

 

Schwestern vom hl. Joseph von Tarbes in Österreich und Eisenstadt

Seit 1999 sind die Schwestern vom hl. Joseph von Tarbes in Österreich. Auf Einladung von Pater Michael Schlatzer OFM ist die Gemeinschaft hierher gekommen. In der Diözese von Eisenstadt leben sie in zwei Gemeinschaften: Frauenkirchen und Eisenstadt mit insgesamt acht Schwestern. In Österreich widmen sie sich hauptsächlich der pastoralen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, mit kranken und alten Menschen. In der Pfarre Frauenkirchen helfen sie in der Seelsorge seit 1999 mit. In unserem Krankenhaus leisten die Schwestern seit 2007 ihren Dienst in der Seelsorge und in der Krankenpflege.

 

Schwestern vom hl. Joseph von Tarbes

In der Gemeinschaft, v.l.n.r. stehend: Sr. Lilly, Sr. Selvamary, Sr. James, Sr. Rojina v.l.n.r. kniend: Sr. Wilma, Sr. Jayarani*, Sr. Marceline*, Sr. Amala *beide nur Frauenkirchen

 

 

Das Ordenscharisma

Das Charisma lautet: „Verwurzelt in der Liebe des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes, sind wir gemeinsam berufen, für Gott und für die anderen da zu sein, um in Vereinigung mit Gott zu leben und Gemeinschaft zu stiften in unseren Gemeinschaften und in der Welt“.

 

Die Einzigartigkeit der Stiftung: Die Gründerinnen spürten gleichzeitig die Berufung, ihr Leben ganz Gott zu weihen. Diese Weihe an Gott wollten sie konkret durch Kontemplation – durch ihr Leben in der Gemeinschaft und durch ihre Dienste an den Mitmenschen verwirklichen. Ihre Aufgaben sind: der Pastorale Dienst, Bildungsarbeit, Sozialarbeit, Alten und Krankenpflege sowie Dienst an den Ärmsten der Armen. Die Schwestern haben Habit und Saree als Ordenstracht. Seit dem 2. Vatikanischen Konzil hat der Orden Saree als indische Ordenstracht angenommen im Hinblick auf die Inkulturation. Die Farbe Safron der Saree hat religiöse Bedeutung, nämlich Hingabe und Verzicht.Logo der Schwestern vom hl. Joseph von Tarbes

 

 

Das Ordenswappen

Das Boot symbolisiert die Kirche. St. Joseph, der Patron, begleitet sie auf ihrer Reise. Die drei Segel stehen für die drei wesentlichen Merkmale: Kontemplation, Leben in der Gemeinschaft und Bereitschaft zum Dienst an den Mitmenschen.

 

 

Geschichte

Ins Leben gerufen wurde der Orden 1843 in der Diözese von Tarbes in Süd Frankreich durch sechs einfache Mädchen aus dem Dorf Cantaous. Ihre große Sehnsucht war, den Dreifaltigen Gott anzubeten und ihn zu den Menschen zu bringen - zu den Ärmsten der Armen. Der Orden wurde dem hl. Joseph geweiht - daher auch der Name. Heute sind sie in folgenden Ländern vertreten: Frankreich, Indien, Venezuela, Peru, Kolumbien, England, Kenia, Mexiko, Österreich, Brasilien, Uganda, Spanien, Kongo und Dschibuti Amerika. Auf der ganzen Welt verrichten insgesamt 700 Schwestern ihren Dienst am Nächsten.

 

Mehr zur Kongregation unter: http://sjtbangalore.org/

 

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