Zweites MRT stärkt radiologische Versorgung
Wir erweitern die radiologische Versorgung um ein zweites Magnetresonanztomografie-Gerät (MRT). Das neue 3-Tesla-MRT ermöglicht hochauflösende Aufnahmen und bietet insbesondere für die Kardiologie, Neurologie, Onkologie und Orthopädie zusätzliche diagnostische Möglichkeiten. Die Inbetriebnahme im Patientinnen- und Patientenbetrieb ist für Anfang November geplant.
Kürzere Wartezeiten, präzisere Diagnostik
Die Nachfrage nach MRT-Untersuchungen steigt kontinuierlich. Das bisherige Gerät wird sowohl für ambulante Untersuchungen als auch für die Versorgung stationärer Patientinnen und Patienten rund um die Uhr benötigt. Mit dem zweiten MRT schaffen wir zusätzliche Kapazitäten und können die Wartezeiten um rund ein Drittel auf etwa 20 Werktage reduzieren. Für dringend erforderliche Abklärungen werden sehr zeitnahe Termine innerhalb des Akutkontingents vergeben.
„Mit dem zweiten MRT schaffen wir zusätzliche Kapazitäten und damit mehr Planungssicherheit für unsere Patientinnen und Patienten. Gleichzeitig können wir unseren Versorgungsauftrag für stationäre behandelte Personen auch bei weiter steigenden Untersuchungszahlen langfristig sicherstellen. Das ist ein wichtiger Schritt für eine zukunftsorientierte radiologische Versorgung“, sagt Krankenhausgeschäftsführer Dir. Robert Maurer.
Das neue 3-Tesla-MRT bietet darüber hinaus diagnostische Vorteile. Die höhere Feldstärke ermöglicht hochauflösende Aufnahmen bei bestimmten Untersuchungen und kann gleichzeitig kürzere Messzeiten ermöglichen. Besonders relevant ist dies unter anderem für die kardiologische Bildgebung sowie bei neurologischen, bei orthopädischen und bei onkologischen Fragestellungen. So lassen sich beispielsweise strukturelle Herzerkrankungen detailliert darstellen, neurologische Erkrankungen wie demyelinisierende Erkrankungen des Gehirns präziser beurteilen und kleine Tumoren besser abgrenzen. Muskulatur und Knochen sind exzellent darstellbar.
„Das 3-Tesla-MRT eröffnet uns neue und noch präzisere diagnostische Möglichkeiten. Wir können mit hoher Bildauflösung arbeiten und bei bestimmten Untersuchungen gleichzeitig von kürzeren Messzeiten profitieren. Davon profitieren sowohl die diagnostische Qualität als auch der Untersuchungskomfort für unsere Patientinnen und Patienten“, erklärt Prim. Dr. Martin Wehrschütz, Vorstand der Abteilung für Radiologie.

Neuer MRT-Bereich
Der neue Bereich ist direkt an den bestehenden MRT-Bereich auf derselben Ebene angebunden. Ergänzend wurden ein Wartebereich für sitzende und liegende Patientinnen und Patienten, Umkleiden und ein Vorbereitungsraum geschaffen.
„Der Ausbau der Gesundheitsversorgung geht nicht von heute auf morgen. Aber wir bauen unser medizinisches Angebot derzeit so konsequent aus wie kein anderes Bundesland. Entscheidend ist, dass dieser Ausbau bei den Patientinnen und Patienten ankommt: Mit dem zweiten MRT in Eisenstadt schaffen wir mehr Untersuchungstermine und können die Wartezeit um rund ein Drittel reduzieren. Unser Ziel bleibt, dass die Burgenländerinnen und Burgenländer rasch die Untersuchungen und Behandlungen bekommen, die sie brauchen“, betont Landeshauptmann Hans Peter Doskozil bei einem
Die Investitionen sind Teil der „Masterplanung 2030“ des Krankenhauses und der burgenländischen Gesundheitsoffensive.