Zuweiserveranstaltung des Brustgesundheitszentrums (BGZ)
Begrüßung
OÄ Dr. Doris Glocknitzer-Mad
Leitung Brustgesundheitszentrum
Fachärztin für Allgemeinchirurgie
Der Erfolg des Brustgesundheitszentrums Eisenstadt basiert auf der engen interdisziplinären Zusammenarbeit aller beteiligten Fachbereiche. Das Team stellt das Wohl der Patient:innen in den Mittelpunkt und bieten eine wohnortnahe, ganzheitliche Versorgung auf höchstem medizinischen Niveau, nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen.
10 Jahre Brustgesundheitszentrum Eisenstadt -
Zurück in die Zukunft
OÄ Dr. Marijana Schleifer-Stevanovic
FÄ für Allgemein- und Viszeralchirurgie
Brustgesundheit hat am Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Eisenstadt seit vielen Jahren einen hohen Stellenwert. Mit der Zertifizierung zum Brustgesundheitszentrum wurde diese Kompetenz offiziell bestätigt und kontinuierlich weiterentwickelt.
Heute werden jährlich rund 160 bis 180 Fälle pro Jahr von einem hochqualifizierten interdisziplinären Team betreut – von der Diagnostik und individuellen Therapieplanung über moderne Operationsverfahren bis hin zur Nachsorge und palliativen Betreuung.
Therapie von HER2 positivem Mammacarcinom im adjuvanten Setting
Nebenwirkungen unter IO Therapie
OA Dr. Peter Karner
FA für Innere Medizin - Onkologie
Die adjuvante Therapie HER2-positiver Mammakarzinome wird zunehmend wirksamer und präziser auf die individuellen Bedürfnisse der Patient:innen ausgerichtet. Ein frühzeitiges und adäquates Management therapieassoziierter Nebenwirkungen ist dabei von zentraler Bedeutung.
Für eine optimale Versorgung ist eine enge und koordinierte Zusammenarbeit zwischen intra- und extramuralen Gesundheitseinrichtungen unerlässlich.
Axillastaging - was bringt die Zukunft
Ass. Dr. Alena Kraus
Ärztin in Ausbildung zur Fachärztin für Allgemein- und Viszeralchirurgie
Das Axillastaging beim frühen Mammakarzinom entwickelt sich von einer routinemäßigen Maßnahme zu einer selektiven risikoadaptierten Strategie. Für klar definierte niedrig Risikogruppen zeigen Studien wie SOUND und INSEMA, dass der Verzicht auf die SLND onkologisch vertretbar und hinsichtlich Morbidität sogar vorteilhaft ist.
Die Zukunft liegt nicht in der Abschaffung des Stagings, sondern in der präziseren Indikationsstellung mit weniger Übertherapie und mehr Lebensqualität.
Wundmanagement bei Zustand nach Brustrekonstruktion: Fallbeispiel
DGKP Gabriela Moser
Wunddiagnostik und Wundmanagement, Breast Care Nurse
Vorstellung eines Fallbeispiels einer jungen Patientin mit mehrmonatig anhaltender Wundheilungsstörung nach einer Skin-Sparing-Mastektomie.
Der Verlauf der Wundbehandlung zeigte, wie konsequentes und phasenadaptiertes Wundmanagement zur vollständigen Abheilung führen kann und die Fortsetzung der Immuntherapie ermöglicht.