Klosterkirche


 

Unbefleckte Empfängnis Mariä
Patrozinium: 8. Dezember
 
Ansicht von Adolf Baumgartner, 1893, nach Anlegung der Rudigierstraße zum Neuen Dom, vor den Zubauten Rudigierstraße / Seilerstätte.

 


Geschichte:Die Karmelitinnen gründeten von Wien aus 1710 hier ein neues Kloster, mit Unterstützung von Kaiserin Eleonore. Das Kloster wurde 1716, die Kirche erst 1743 vollendet.

Die Reform von Kaiser Josef II führte 1782 zur Aufhebung des Klosters. Das Inventar der Kirche und des Klosters wurde zu Gunsten des Religions-Fonds veräußert. Der Hochaltar mitsamt dem Altarbild der hl. Theresia von Avila (bez. Martino Altomonte, 1727) kam nach Frankenmarkt.

1787 wurde das Kloster von Kaiser Josef II den Barmherzigen Brüdern zugesprochen.
Vom 1757 gegründeten ersten Krankenhaus (am jetzigen Schillerpark) übersiedelten die Barmherzigen Brüder 1789 nach Umbauten in das Ex-Karmelitinnenkloster. Aufgrund des akuten Platzmangels war dieser Standortwechsel eine wesentliche Verbesserung.

 

 
Außen:
Die (westl.) Schauseite zeigt für Baumeister
Johann Michael Brunner typische Elemente.


In der Rundbogennische in der Mitte ist eine Steinstatue des hl. Johannes von Gott, des Ordensgründers der Barmherzigen Brüder (ursprünglich Theresia von Avila).

Die linke Statue stellt den Prohpeten Elias, die rechte Statue den hl. Johannes von Kreuz dar, diese stammen aus der Erbauungszeit der Kirche.
Am Vorplatz steht eine Büste auf Konglomeratsteinsockel von Bischof Rudolf Hittmaier. Er pflegte in unserem Krankenhaus eigenhändig Kriegsverletzte im 1. Weltkrieg und starb nach einem Besuch im Kriegsgefangenenlager Mauthausen an (Fleck-)Typhus.

 

Hochaltar:

Der Holzaltar wurde von Ferdinand Scheck 1857 und von Engelbert Westreicher 1866 hergestellt (von Westreicher stammen auch die Holz-Seitenaltäre).

Der Tabernakel mit zwei anbetenden Engeln, sowie die Erzengel Raphael (Patron des Ordens) und Michael (Patron der österreichischen Ordensprovinz) stammen aus der ehemaligen Kapelle des Rekonvaleszentenheimes St. Theresia der Barmherzigen Brüder in Wien, Landstrasse, Barmherzigengasse.

Das Hochaltarbild, Maria Immakulata – die Unbefleckte Empfängnis Mariä – wurde vom berühmten „Kremser Schmidt“ (Bezeichnet: Mart. Joh. Schmidt pinx. 1773) geschaffen. Oberhalb des Hochaltars ist ein ovales Fresko von Stuckrahmen umgeben, mit Granatapfel. Es zeigt Gottvater mit Szepter und Erzengel Michael mit Waage.

Bild hl. Familie von Marzik Thomas (1854), Kopie nach Original – Kirche Barmherzige Brüder, Wien II.

 


Seitenaltäre

(ab Haupteingang links)

 

Kreuz -Altar
Das Altarbild zeigt Christus am Kreuz, rechts Maria Magdalena kniend, links Muttergottes und Apostel Johannes. Das Bild ist nicht bezeichnet. Eine Kopie des „Prager Jesulein“ ist auf der Mensa.

 

Johannes von Gott – Altar
Johannes von Gott wäscht einem Kranken die Füße, der sich, laut Heiligenlegende, als Christus selbst zu erkennen gibt. Das Altarbild wurde 1916 von Horatio Gaigher gemalt.  

 

Augustinus – Altar (rechts)
Das Altarbild zeigt den hl. Augustinus, bezeichnet Horatio Gaigher, 1916.

 

Über dem Krankenhaus-Eingang rechts:
Bild Hl. Theresia von Avila und hl. Johannes von Kreuz. Aus der ehemaligen St. Theresien Kapelle des Rekonvaleszentenhaus der Barmherzigen Brüder Wien , Landstrasse, Barmherzigengasse

 

Bilder – vier heilige Kirchenväter (im Uhrzeigersinn)
Gregorius, Augustinus, Ambrosius, Hieronymus
Die Bilder sind nicht bezeichnet. 

 
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