Ein lebensbegleitendes Therapiekonzept für Menschen mit Entwicklungsstörungen steht im Mittelpunkt der Arbeit von Prim. Priv.-Doz. Dr. Johannes Fellinger, auf dessen Initiative vor 20 Jahren das Institut für Sinnes- und Sprachneurologie bei den Barmherzigen Brüdern Linz gegründet wurde. Zum Jubiläum lässt der Neurologe und Psychiater die vergangenen Jahre Revue passieren und sagt: „Nicht gelebte Kommunikation ist schlimmer als Junk-Food“.
Pflege hat sich verändert. Heute arbeiten Pflegekräfte international und digital. Gehen mit Laptops auf Visite. Befunde, Medikation und Pflegeberichte werden am PC abgerufen. Mit dem Einsatz künstlicher Intelligenz, digitalisierten Patientenakten und einer hochspezialisierten Ausbildung sind die Barmherzigen Brüder Linz am Puls der Zeit. Flexibilität und individuelle Arbeitszeitmodelle bieten mehr Zeit für sich selbst und die Patienten.
Die Gefäßchirurgische Abteilung am Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Linz gilt seit über 10 Jahren als das oberösterreichische Referenzzentrum für Gefäßgesundheit. Am 1. März übernahm der international renommierte Gefäßchirurg Priv.-Doz. Dr. Jürgen Falkensammer die Leitung der Abteilung. Damit ergänzt er die hochgradige Expertise des bestehenden Ärzteteams durch sein modernes medizinisches Know how aus Wissenschaft und Forschung.
Als sich die COVID-19-Pandemie 2020 in Österreich ausbreitete, infizierten sich bald auch die ersten Gehörlosen in Oberösterreich mit dem SARS-CoV-2-Virus. Neben dem Fehlen fundierter Informationen, Isolation und dem Verbot von Aktivitäten war auch das gesamte Erkrankungsmanagement eine große Herausforderung, vor allem der fehlende Zugang zur Hotline 1450.
Zum fünften Mal hatten die rund 7.500 Mitarbeiter*innen der Barmherzigen Brüder im Frühjahr dieses Jahres die Möglichkeit, an einer Mitarbeiterbefragung der Firma EUCUSA teilzunehmen. Die besten Ergebnisse wurden mit dem EUCUSA-Award ausgezeichnet: Die Brüder-Standorte in Oberösterreich liegen deutlich an der Spitze: Drei von vier Auszeichnungen wurden an die Barmherzigen Brüder in Oberösterreich vergeben.
Etwa 20 Prozent aller Männer ab 65 und 5 Prozent aller Frauen leiden an Beindurchblutungsstörungen. „Dies verdoppelt die Wahrscheinlichkeit, in den nächsten 10 Jahren einen Schlaganfall oder einen Herzinfarkt zu erleiden“, warnt Primar Dr. Franz Hinterreiter, der Leiter der Abteilung für Chirurgie mit Schwerpunkt Gefäßchirurgie bei den Barmherzigen Brüdern Linz. Über Auswirkung und Vorbeugung sprach er in der Virtuellen Patientenakademie.
Speziell in Zeiten der Pandemie sind Mediziner und Therapeuten in der Patientenbetreuung besonders gefordert. Gleichzeitig ist der Patientenkontakt in Gesundheitseinrichtungen aufgrund von Sicherheitsmaßnahmen und Zutrittsbeschränkungen nur eingeschränkt möglich. Um die eigenen Patienten auch in der Krise sicher zu versorgen, starteten die Barmherzigen Brüder Linz bereits kurz nach Beginn der Pandemie eine Online-Offensive.